Itapúa, 13. September 2026. Die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen im Departamento Itapúa haben im August insgesamt 139.431 Behandlungen und Konsultationen registriert. Die Zahlen zeigen nicht nur die Größe des regionalen Versorgungsnetzes, sondern auch, wie stark es im Alltag beansprucht wird.
Nach Angaben des paraguayischen Gesundheitsministeriums entfielen 89.272 Behandlungen auf Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Davon waren 66.162 reguläre ambulante Konsultationen und 22.619 Notfallbehandlungen.
Weitere 50.087 Behandlungen wurden von den 72 Unidades de Salud de la Familia, den Familiengesundheitseinheiten der Region, durchgeführt.
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Sponsoring-Möglichkeiten ansehenDiabetes und Bluthochdruck machen einen großen Teil der Versorgung aus
Besonders auffällig ist die hohe Zahl chronischer Erkrankungen.
Im August wurden 31.128 Behandlungen im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten dokumentiert. Davon entfielen 13.722 auf Bluthochdruck und 17.406 auf Diabetes.
Damit betreffen mehr als 22 Prozent aller registrierten Behandlungen allein diese beiden Krankheitsgruppen.
Die Zahlen zeigen, dass das Gesundheitssystem nicht nur auf akute Erkrankungen reagieren muss. Ein erheblicher Teil der Arbeit besteht in der kontinuierlichen Betreuung von Menschen mit langfristigem Behandlungsbedarf.
Fast 20.000 bildgebende Untersuchungen
Auch die diagnostischen Leistungen waren umfangreich.
Insgesamt wurden 19.401 bildgebende und kardiologische Untersuchungen durchgeführt. Dazu gehörten:
9.434 Röntgenuntersuchungen
3.661 Computertomografien
2.391 Ultraschalluntersuchungen
2.026 Elektrokardiogramme
1.376 Echokardiografien
513 Mammografien
Hinzu kamen 1.173 operative Eingriffe, darunter 809 größere allgemeinchirurgische Operationen, 123 kleinere Eingriffe und 241 Kaiserschnitte.
Familiengesundheit spielt eine zentrale Rolle
Eine wichtige Rolle übernehmen weiterhin die 72 Familiengesundheitseinheiten in Itapúa.
Sie sollen medizinische Grundversorgung möglichst nahe am Wohnort anbieten. Neben regulären Konsultationen wurden dort auch Hausbesuche, außerklinische Behandlungen und Telekonsultationen durchgeführt.
Diese dezentrale Struktur ist gerade in einem Departamento mit zahlreichen kleineren Städten und ländlichen Gebieten wichtig. Nicht alle Patienten können für jede Behandlung nach Encarnación oder in ein größeres Krankenhaus fahren.
Medikamente und medizinisches Material für mehr als 17 Milliarden Guaraní
Im August erhielt die VII Región Sanitaria außerdem Medikamente und medizinisches Material im Wert von 17,275 Milliarden Guaraní.
Das entspricht grob mehr als zwei Millionen Euro. Der genaue Euro-Wert hängt vom jeweiligen Wechselkurs ab.
Das Gesundheitsministerium führt diese Lieferungen als wichtigen Bestandteil der regionalen Versorgung an.
Hohe Zahlen sind nicht automatisch ein Qualitätsnachweis
Die Statistik zeigt, wie viele Leistungen erbracht wurden. Sie beantwortet allerdings nicht die ebenso wichtige Frage, wie gut die Versorgung tatsächlich funktioniert.
Aus der Zahl von 139.431 Behandlungen lässt sich beispielsweise nicht erkennen, wie lange Patienten warten mussten, ob Medikamente jederzeit verfügbar waren oder wie leicht spezialisierte Behandlungen erreichbar waren.
Die Zahlen sind deshalb vor allem ein Hinweis auf die Dimension der Aufgabe.
Mit mehr als 139.000 registrierten Leistungen innerhalb eines Monats versorgt das öffentliche Gesundheitssystem von Itapúa täglich im Durchschnitt mehrere Tausend Menschen. Gleichzeitig zeigt der hohe Anteil chronischer Erkrankungen, dass der Bedarf an medizinischer Versorgung nicht nur durch Notfälle entsteht, sondern dauerhaft vorhanden ist.
Quelle
Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social: Región Sanitaria de Itapúa registra más de 139 mil atenciones en servicios de salud durante agosto
https://www.mspbs.gov.py/portal/36404/region-sanitaria-de-itapua-registra-mas-de-139-mil-atenciones-en-servicios-de-salud-durante-agosto.html